Arbeit mit Designern: 5 Tipps für tolle Ergebnisse

In Zusammenarbeit mit einem Designer können Sie eine moderne Website gestalten oder Ihre Marketingmaterialien aufpolieren. Manchmal kann es jedoch zu Missverständnissen kommen, wenn Sie und Ihr Designer unterschiedliche Begriffe für ein und dieselbe Sache verwenden oder sie beide bestimmte Aufgaben unterschiedlich priorisieren.

Was spricht also für eine enge Zusammenarbeit mit einem Designer? Art Director Jill Fiore, die bereits für den Emmy nominiert wurde, meint dazu: „Gute Designer lösen Probleme visuell. Sie priorisieren Elemente in einer ansprechenden optischen Hierarchie, ganz gleich, ob auf einer Website, in einer Werbeanzeige, einer App, einer Präsentation oder einem Logo.“

Die Zusammenarbeit mit einem talentierten Designer kann ein tolles Erlebnis sein. Wichtig ist, dass Sie wissen, welche Rolle Sie dabei spielen. Um Ihr Projekt rechtzeitig fertigzustellen und den Budgetvorgaben zu entsprechen, gibt es einige Tipps, die Sie bei der Arbeit mit einem Designer im Kopf behalten sollten. Für die besten Ergebnisse.

1. Wählen Sie einen passenden Partner.

Bevor Sie einen Designer für Ihr Projekt auswählen ist es wichtig zu verstehen und ausdrücken zu können, was Sie für Ihr Unternehmen brauchen. Sobald Sie eine gute Vorstellung und kreative Vision haben ist es an der Zeit, mit einem Designer zu sprechen, der Ihnen dabei helfen kann, ein Logo oder einen Schriftzug zu gestalten, der Ihr Unternehmen bestmöglich repräsentiert. Eventuell wollen Sie Ihre Firmenidentität nur aktualisieren und müssen dafür lediglich Ihr bestehendes Design ein wenig verändern. Oder vielleicht haben Sie ein Foto eines Designs, das Sie gerne replizieren und digitalisieren würden. Was auch immer Sie benötigen, ein Designer wird Sie dabei unterstützen, Ihre kreativen Vorstellungen in die Realität umzusetzen.

Kennen Sie eine Website oder Marketingmaterialien von einem anderen Unternehmen, deren Design Ihnen besonders gut gefällt? Erstellen Sie einfach ein "Inspirations-Dokument", die Sie mit Ihrem Designer teilen. Vielleicht gefallen Ihnen auch nur kleine Details wie Schriftarten, Hintergrundfarben, das Design des Logos oder die Navigationsleiste der Website.

Megan Palicki hat bei c|change inc. bereits mit zahlreichen Designern zusammengearbeitet und berichtet: „Meiner Meinung nach ist es wichtig, einen Designer zu engagieren, der sich wirklich Gedanken über den Zweck und das Ergebnis macht, das Sie erreichen möchten. Die Herausforderung dabei ist, selbst zu wissen, was Sie wollen. Fragen Sie sich, was Sie mit Ihrem Design erreichen möchten, und kommunizieren Sie das klar und deutlich. Ein Design, das sein Ziel verfehlt, bringt niemandem etwas.“

2. Kommunizieren Sie klar und deutlich Ihre Ziele.

Planen Sie ein offizielles erstes Treffen oder ein Telefonat, in dem Sie Ihre Ideen mit dem Designer besprechen. Idealerweise sollten Sie Ihre Ideen schon vorab schriftlich an den Designer schicken, damit er sich vor der Besprechung über das Projekt Gedanken machen kann.

Vielleicht hat der Designer einen Fragenkatalog oder ein Formular, das er von Kunden vorab ausfüllen lässt. Einige typische Fragen sind:

  • Was ist Ihr Ziel?
  • Wer ist Ihre Zielgruppe?
  • Welchen Effekt soll das Design auf den Kunden haben?
  • Welcher Zeitrahmen steht für das Projekt zur Verfügung?
  • Wer ist Ihre Konkurrenz?

Ständige Kommunikation mit Ihrem Designer ist das A und O. Bleiben Sie bei den Designvorschlägen stets am Ball und geben Sie Feedback. So sind Sie auf dem besten Weg zu einem erfolgreichen Projekt mit einem Design nach Ihren Wünschen.

Je spezifischer Sie sind, desto besser kann der Designer Ihre Wünsche umsetzen. Fragen Sie sich selbst, was genau Ihnen nicht gefällt und kommunizieren Sie es weiter. Vielleicht ist die Strichführung zu kräftig oder Ihnen gefällt der Rotton nicht, der mehr ins Orange gehen sollte?

Designer arbeiten auf visueller und emotionaler Ebene. Trauen Sie sich und sagen Sie, dass das Design etwas mehr Wärme ausstrahlen sollte oder dass Sie eher ein elegantes, modernes Design bevorzugen, wie bei Apple beispielsweise.

3. Erzählen Sie Ihre Unternehmensgeschichte.

Wofür steht Ihr Unternehmen? Was macht Ihre Firma besonders? Warum sollten Kunden Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen? Wer ist Ihre Zielgruppe und was wissen Sie über sie? Alles, was Sie veröffentlichen oder kommunizieren, sollte Kunden Ihre Geschichte erzählen.

Geben Sie Ihrem Unternehmen Charakterzüge. Ist es eher modern oder traditionell? Locker oder elegant?

Wenn Sie beispielsweise ein professioneller Hundesitter sind, ist Ihre Markenpersönlichkeit vielleicht eher locker und spielerisch. Eine Beratungsfirma sollte hingegen förmlicher auftreten. Auf diese Weise helfen Sie dem Designer bei der Wahl zwischen einem kreativen Design mit kräftigen Farben und lässigen Schriftarten und einem modernen Design mit definierten Linien.

Art Director Jill Fiores Meinung dazu: „Der Kunde hat eine Geschichte und der Designer soll diese Geschichte visuell erzählen. Idealerweise kann der Kunde seine Vision klar kommunizieren. Bei der Gestaltung von Websites bitte ich meine Kunden darum, mir Beispiele zu zeigen, die ihnen gefallen. Dann zeige ich ihnen, welche dieser Elemente für ihre Ziele verwendet werden können und schlage ihnen weitere Beispiele und Stile vor, die noch besser zu ihnen passen würden.“

4. Konzentrieren Sie sich auf Emotionen.

Welche Gefühle sollen Ihre Inhalte beim Ansehen oder Lesen hervorrufen? Emotionen spielen im Marketing eine größere Rolle als man glaubt. Viele Kunden kaufen ein Produkt, weil Sie sich emotional angesprochen fühlen, und rechtfertigen ihre Entscheidung im Nachhinein mit reiner Logik.

Klingt unglaubwürdig? Denken Sie einmal an Ihre Lieblings-Jeansmarke. Dann denken Sie an ähnliche Marken von anderen Anbietern, die ein beinahe identisches Produkt herstellen. Vielleicht gibt es sogar eine günstige No-Name-Variante, die Ihnen gut passt? Warum entscheiden Sie sich für die eine Jeans und nicht für die andere? Das könnte daran liegen, dass Ihre Lieblingsmarke Ihnen ein gutes Gefühl gibt oder sie Ihnen einfach gefällt. Sie können aber keinen genauen Grund dafür geben. Ein Designer oder ein Creative Team hat viele Stunden in ein Design investiert, das genau dieses Gefühl in Ihnen auslösen soll.

5. Arbeiten Sie an der Front mit.

Ted Ressler von Ted Ressler Graphics erklärt: „Man verliert oft viel Zeit, wenn Kunden ohne konkrete Vorstellungen kommen. Sie möchten eine Speisekarte, ein Weinetikett oder eine Weihnachtskarte. Meine Aufgabe bestehe dann darin, mir Designs, Slogans, Farben, Bilder usw. auszudenken. Danach soll ich lediglich einen Vorschlag abliefern, den sie dann bearbeiten können, um so zum Endprodukt zu gelangen. Diese Arbeitsweise ist auch kein Problem, vorausgesetzt der Zeitrahmen und das Budget sind entsprechend gestaltet."

Wenn Sie eine konkrete Vorstellung von Ihrem gewünschten Design haben, dann ist das ein guter Anfang. Um jedoch beste Ergebnisse zu erzielen, müssen Sie mit Ihrem Designer aktiv zusammenarbeiten und ihn nicht für Sie arbeiten lassen.

Bei der Zusammenarbeit sollten Sie den Zeitplan immer im Auge behalten und vielleicht sogar einen Ablaufplan entwickeln. So werden alle Aufgaben rechtzeitig und Hektik erledigt.

Sprechen Sie mit Ihrem Designer ab, Ideen und Vorschläge so früh wie möglich zu sehen. Es ist wichtig, über den ganzen Arbeitsprozess hinweg Rückmeldung zu geben. So minimieren Sie den Arbeitsaufwand bei der Überarbeitung.

Für alle Beteiligten ist es unglaublich frustrierend, wenn der Designer ein vermeintliches Endprodukt abgibt, sich dann aber eigentlich mit Stift und Blatt wieder an den Schreibtisch setzen und praktisch von vorne anfangen muss. Unnötige Überarbeitungen könnten Ihr Budget sprengen.

Planen Sie also einen Zeitpuffer mit ein. Projekte können oft länger dauern als gedacht.

Tipps aus der Sicht eines Designers

So stellt sich ein Designer die ideale Zusammenarbeit vor. Hier finden Sie vier Tipps von Megan Palicki:

  • Achten Sie darauf, dass der Designer ähnliche kreative Ideen und Vorstellungen hat wie Sie. Sehen Sie sich seine Arbeiten an und überlegen Sie sich, ob bestimmte Elemente auch für Ihren Entwurf verwendet werden könnten.
  • Erklären Sie nicht nur das gewünschtes Design, sondern auch was Sie damit erreichen möchten.
  • Beschreiben Sie Ihr Projekt beim Erstgespräch im Detail. Sie ahnen nicht, wie Ihre Worte Ihren Designer inspirieren können. Inspiration und Kreativität führen bekanntlich zu großartigen Ergebnissen.
  • Seien Sie ehrlich zu Ihrem Designer und sprechen Sie an, was Sie nicht in Ihrem Design möchten. Sie können es auch positiv ausdrücken und einfach genau beschreiben, welche Elemente Sie definitiv integrieren möchten.

Behalten Sie diese Tipps im Hinterkopf und erzielen Sie tolle Ergebnisse mit Ihrem Designer. So macht die Arbeit gleich doppelt Spaß, für beide Seiten.

Über die Autorin

Catherine Morgan ist Unternehmensberaterin für Berater und Expertin für Berufskarrieren in ihrem Unternehmen Point A to Point B Transitions Inc. Sie hält Vorträge und schreibt über Themen wie Kleinunternehmen, Produktivität und Berufskarrieren.

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