Setzen Sie hohe, aber realistische Ziele.

Im Rahmen der ersten Übungsaufgaben haben wir Sie dazu aufgefordert, sich zu überlegen, worauf Sie stolz sind, wen Sie bewundern, wie Sie den Kontakt zu Ihren Kunden aufrechterhalten können und – zu guter Letzt – wie Sie einige Veränderungen herbeiführen könnten.

Der nächste Schritt besteht darin, diese Überlegungen in realistische Ziele umzuwandeln. Leider kommt es nur allzu häufig vor, dass wir uns unrealistische Ziele setzen und uns davon demotivieren lassen. Realistische Ziele sind klar und deutlich definiert. Daher ist es wesentlich einfacher, sie nicht aus den Augen zu verlieren und nach und nach Fortschritte zu machen. Erfolgserlebnisse sind da also garantiert und werden Sie Tag für Tag motivieren.

Denken Sie für einen Augenblick an die Ideen, die Ihnen während der Übungsaufgaben in der ersten Woche eingefallen sind (diejenigen, die den Kurs erst jetzt beginnen, finden hier weitere Informationen). Welche Bereiche in Ihrem Unternehmen möchten Sie optimieren? Ihre Marketing- oder Networkingstrategie, Ihren Unternehmensumsatz? Oder möchten Sie vielleicht eine ausgeglichenere Balance zwischen Arbeits- und Privatleben finden? Welche Wünsche und Vorstellungen Sie auch haben, wandeln Sie sie in Ziele um und definieren Sie dann die einzelnen Schritte, die Ihnen helfen werden, diese Ziele zu erreichen. Nachfolgend finden Sie einige Methoden, die Ihnen bei der Zielsetzung helfen. Wählen Sie eine Methode aus, die für Sie am besten funktioniert, verändern Sie die Reihenfolge oder kombinieren Sie sie entsprechend Ihrer Bedürfnisse.

5. Woche: Konkretisieren Sie Ihre Ziele.

Bevor Sie darüber nachdenken, wie Sie an die Sache herangehen sollen, überlegen Sie sich, was Sie eigentlich erreichen möchten. Definieren Sie klare Ergebnisse. Konkretisieren Sie Ihre Ziele und Vision und arbeiten Sie Schritt für Schritt in Richtung Erfolg. Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie Sie anfangen können:

BHAG – BHAG steht für „Big Hairy Audacious Goal“ und ist wie eine Art Mission an Sie selbst, die Sie erfüllen möchten. Als Grundlage entwickelt man normalerweise einen 10- bis 15-Jahres-Plan. Das ist aber kein Muss. Besonders Großunternehmen machen davon Gebrauch, aber diese Möglichkeit kann auch Kleinunternehmen zugutekommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Fünfjahresplan? Im Folgenden finden Sie ein paar inspirierende Beispiele:

  • Google: „Unsere Mission ist es, alle weltweit verfügbaren Informationen zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.“
  • Amazon: „Unsere Vision besteht darin, jedes Buch, das jemals gedruckt wurde, in jeder Sprache binnen 60 Sekunden liefern zu können.“
  • Heinz: „Wir möchten das weltweit führende Lebensmittelunternehmen sein, das Menschen aus unterschiedlichsten Ländern nahrhafte, exklusiv schmackhafte Lebensmittel anbietet.“

Wie würde Ihre BHAG lauten? Schreiben Sie Ihre Mission/Vision auf.

Ihre Ziele in einem Wort – Qualität, Service, Treue, Wachstum, Umsatz etc. Sammeln Sie Ideen und definieren Sie Ihre Hauptziele für das kommende Jahr in nur einem Wort. Wenn Sie eine wichtige Entscheidung treffen oder sich Ihre Ziele noch einmal vor Augen führen müssen, dann werfen Sie einfach einen Blick auf dieses eine Wort. So bleiben Sie sicher und standfest auf dem Weg zum Erfolg.

Visionstafel – Sind Sie eher visuell und kreativ veranlagt? Dann erstellen Sie doch einfach eine Visionstafel, die Sie tagtäglich inspirieren und Sie an Ihre Ziele erinnern wird. Sie können inspirierende Sätze, vor allem aber Bilder oder sogar Gegenstände an Ihre Tafel pinnen.

6. Woche: Gehen Sie einen Schritt nach dem anderen.

Sobald Sie das Gesamtbild Ihres Erfolgs vor sich haben, fehlt nur noch ein Plan, um Ihre Ziele zu erreichen. Überlegen Sie sich einzelne kleine, aber wichtige Meilensteine. So kreieren Sie einen geraden Leitfaden, an den Sie sich halten können. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:

SMART-Ziele – Eine der beliebtesten Zielsetzungsmethoden für große Unternehmen, die entwickelt wurde, um Teams und Einzelpersonen dabei zu helfen, realistische Ziele zu setzen und diese auch umzusetzen. SMART steht für „Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert“. Nachfolgend stellen wir das Beispiel eines Unternehmers vor, der das meiste aus den Veranstaltungen herausholen möchte, an denen er teilnimmt:

  • Spezifisch – Ich werde an Veranstaltungen teilnehmen, um mehr Kundenkontakte zu knüpfen und neue Geschäftsbeziehungen zu etablieren.
  • Messbar – Ich werde im Sommer mindestens zwei Veranstaltungen und in der Vorweihnachtszeit weitere zwei Events besuchen. Ich möchte meinen Kundenstamm um 10 % erweitern.
  • Attraktiv – Ich werde mir passende Events für mein Unternehmen heraussuchen und Marketingmaterialien zum Verteilen besorgen. Außerdem werde ich mich selbst gut vorbereiten, um ein selbstbewusstes, professionelles Auftreten zu präsentieren.
  • Realistisch – Bei den richtigen Veranstaltungen erreiche ich mehr Kunden und kann meinen Kundenstamm dadurch erweitern.
  • Terminiert – Ich werde in den kommenden drei Monaten an meiner ersten Veranstaltung teilnehmen.

Rückwärtige Zielsetzung – So klar und eindeutig sich diese Aufgabe anhört, so effektiv ist sie auch. Definieren Sie klar und deutlich Ihre Ziele und gehen Sie dann erst einmal einen Schritt zurück. Überlegen Sie sich, wie viel Zeit die Vorbereitung benötigt. Denn so können Sie einen realistischen und effizienten Zeitplan erstellen.

7. Woche: Setzen Sie kleine Meilensteine.

Sie haben sich also kleine Zwischenziele gesetzt. Jetzt ist es an der Zeit, alles noch etwas genauer zu definieren. Das hört sich jetzt womöglich sehr langweilig an, doch diesen Schritt darf man nicht unterschätzen. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie erledigen müssen, um Ihre Ziele zu erreichen. Diese Schritte sollten Sie nun nochmal in kleinere Schritte unterteilen. Zum Beispiel möchten Sie passende Veranstaltungen finden. Unterteilen Sie diesen Punkt in „Sich pro Tag eine Stunde informieren“ und „Bis Ende der Woche 5 Events finden“. Setzen Sie sich einzelne Zwischenziele und überlegen Sie sich zu jedem eine Art To-Do-Liste, die Sie nach und nach abhaken können. Mit jedem gesetzten Haken kommen Sie Ihrem Ziel einen Schritt näher. Um dies wirklich effektiv und dauerhaft durchzuziehen, sollten Sie eventuell eine Art Tagebuch anlegen.

8. Woche: Holen Sie sich Unterstützung.

Es ist schon einmal ein guter Schritt, sich Ziele zu setzen, doch manchmal ist es erforderlich, eine andere Person einzuweihen, die dann Ihren Fortschritt überprüft. Sie werden überrascht sein, wie viel andere Personen beitragen können. Sie sind etwas nervös vor Ihrer ersten Teilnahme an einer Veranstaltung? Dann sprechen Sie einfach mit einem Freund oder Kollegen mit herausragenden rhetorischen Kenntnissen. Sie möchten Sich auch in sozialen Netzwerken bekannt machen? Tauschen Sie sich mit anderen aus. So erfahren Sie am besten von den neuesten Trends und Methoden zur Kundengewinnung.

Wenn Sie Ihre Ziele einer anderen Person mitteilen, ganz gleich ob einem Familienmitglied, Freund oder Geschäftspartner, spornen Sie sich selbst dazu an, realistische Ziele zu setzen, die Sie auch wirklich einhalten werden.

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