10 goldene Designregeln für Ihre Visitenkarten

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Ein sorgfältig ausgewähltes Design lässt Ihre Visitenkarten professioneller erscheinen, fördert das Vertrauen und hebt Sie von der Konkurrenz ab.

Vergessen Sie nicht, bei Konferenzen, Messen oder Networking-Veranstaltungen Ihrem Gesprächspartner am Ende des Gesprächs eine Visitenkarte zu geben.

Sie fragen sich bestimmt, was Sie tun können, um effektive Visitenkarten zu gestalten, die Ihr Unternehmen von seiner besten Seite zeigen? Das Geheimnis liegt darin, sich gewissenhaft vorzubereiten, damit während des Designvorgangs alles wie geschmiert läuft.

So erstellen Sie eine gute Visitenkarte

  1. Der erste Eindruck zählt

  2. Ihre Visitenkarten sagen eine Menge über Sie und Ihre Firma aus. Das Design sollte Ihre Werte widerspiegeln, Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abheben und Menschen dazu anregen, sich mit Ihnen in Kontakt zu setzen. Wenn Ihre Arbeitsethik eher direkt und formell ist, sollten Sie versuchen, diese mit Ihrer Visitenkarte auszudrücken. Bieten Sie hingegen kreative und fantasievolle Produkte oder Dienste, weisen Sie mit intensiven Farben und eingängigen Slogans darauf hin.

  3. Wählen Sie eine passende Größe und Form

  4. Bevor Sie sich ans Designen machen, müssen Sie die passende Größe und Ausrichtung für Ihre Visitenkarte festlegen. Diese Faktoren wirken sich nicht nur auf die Textgröße und den für Informationen verfügbaren Bereich aus, sondern verraten auch viel über Ihre Persönlichkeit. Am bekanntesten sind wohl die horizontalen rechteckigen Karten. Vertikale Karten sieht man seltener und wären folglich die beste Wahl, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Wenn Sie darauf abzielen, sich mit Ihrer Visitenkarte von den Massen abzuheben, sollten Sie Visitenkarten aus einem besonderen Kunststoff oder extradicke ColorFill-Karten in Betracht ziehen, die durch die auffällige Lage zwischen der Vorder- und Rückseite alle Blicke auf sich ziehen. Wo auf der Skala zwischen bescheiden und auffällig sehen Sie Ihr Unternehmen?

  5. Wählen Sie ein Design, das zu Ihnen passt

  6. Entscheiden Sie sich für Farben und Designelemente, die zu Ihrem Unternehmen passen und Ihre Karte unverkennbar machen. So bleiben Ihre Produkte und Dienste noch lange in Erinnerung. Händler von luxuriösem Schmuck oder Abendmode können ihre Visitenkarten beispielsweise mit Folie verzieren. Maurer und Schreiner hingegen können ein Foto eines ihrer Werke hinzufügen, um ihr fachspezifisches Können zu beweisen. Je nach Finish und Papierqualität der Visitenkarte erkennen Ihre Kunden bereits auf den ersten Blick, welche Preisklasse bei Ihrem Unternehmen zu erwarten ist, ob preiswert oder exquisit. Diese Details verraten gleichzeitig auch, ob Sie eine junge, kreative oder eine etablierte Firma besitzen, die schon seit Jahrzehnten besteht.

  7. Seien Sie konsistent – verwenden Sie das gleiche Design für alle Ihre Marketingmaterialien

  8. Denn so bauen Sie ein einheitliches Markenimage auf und steigern den Wiedererkennungswert bei Ihren Kunden. Sie haben noch keine Website oder andere Marketingmaterialien, aber ein aussagekräftiges Logo oder eventuell Schilder, Arbeitskleidung oder gar ein interessantes Bürogebäude? Versuchen Sie, Ihre Visitenkarte mit einigen dieser Elemente zu gestalten.

  9. Vergessen Sie nicht den persönlichen Touch

  10. Prägungen, Reliefs, Metallic-Effekte oder eine ausgefallene Form: Ihre Kunden werden den Unterschied sofort bemerken und Ihre Karte in lebhafter Erinnerung behalten.

  11. Gestalten Sie eine vielseitige Visitenkarte

  12. Verwenden Sie die Rückseite, um Termine, Treuepunkte oder sogar Kalendereinträge aufzuschreiben. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und verwenden Sie nicht einfach eine herkömmliche Kalendervorlage. Je nach Produkten und Dienstleistungen Ihrer Firma könnten Sie wichtige Daten für Ihre Kunden farblich hervorheben.

    Als Landschaftsbauunternehmen beispielsweise könnten Sie die besten Monate im Jahr zum Anpflanzen oder Nachschneiden markieren. Kosmetikstudios könnten Tage mit Sonderangeboten oder kostenlosen Proben unterstreichen. Wenn Sie in der Gastronomiebranche arbeiten, schreiben Sie doch einfach ein kurzes Rezept auf die Rückseite Ihrer Visitenkarte oder nutzen Sie Ihre Karte als Etikett. Damit können Sie für Ihre Kunst- oder handgemachten Produkte wie Schmuckstücke werben.

  13. Entwerfen Sie eine Visitenkarte, die Kunden so schnell nicht wieder vergessen werden

  14. Wie lange bleibt Ihre Visitenkarte wohl in Sichtweite Ihrer potenziellen Kunden? Magnetische Visitenkarten zum Beispiel sind eine clevere Option für Klempner, Maler, Gärtner, Tierpfleger, Friseure, Autowaschanlagen und viele weitere Branchen. Die Kunden befestigen sie am Kühlschrank und haben sie somit immer griffbereit.

  15. Ordnen Sie die Kontaktdetails in logischer Reihenfolge

  16. Die Anordnung Ihrer Unternehmensinformationen spielt beim Design auch eine wichtige Rolle. Wenn Sie sich nicht sicher sind, in welcher Reihenfolge Sie Ihre Daten anordnen sollen, richten Sie sich am besten nach diesem Beispiel:

    • Firmenname
    • Vor- und Nachname
    • Berufsbezeichnung
    • Kontaktinformationen (E-Mail, Telefon, Social Media usw.)

  17. Vergewissern Sie sich, dass die Informationen fehlerfrei sind

  18. Lesen Sie alles noch einmal Korrektur! Lesen Sie alles noch einmal Korrektur! Lesen Sie alles noch einmal Korrektur! Sind die Kontaktinformationen vollständig? Haben sich Rechtschreibfehler eingeschlichen? Ist die Schriftart groß genug? All dies sind Punkte, die man gar nicht oft genug überprüfen kann. Firmenname, Telefonnummer, Website- und E-Mail-Adresse sowie Profillinks zu sozialen Medien dürfen neben Ihrem Namen und Ihrer Berufsbezeichnung nicht fehlen. Dadurch geben Sie Ihren Kunden die Entscheidungsfreiheit, wie sie mit Ihnen in Kontakt treten möchten.

  19. Ziehen Sie im Zweifelsfall einen professionellen Designer zurate

  20. Wenn Sie zufällig jemanden kennen, der sich mit dem Grafik- und Druckgewerbe auskennt, können Sie in einem 30-minütigen Gespräch alle Zweifel aus der Welt räumen. Profis wissen, worauf sie achten müssen und können sicherstellen, dass Ihr Logo auf der Karte gut sichtbar ist. Sie können Ihnen auch sagen, ob die Auflösung der Bilder und die Größe der Textfelder angepasst werden muss. Immerhin gibt es nichts Schlimmeres, als festzustellen, dass das Logo auf den druckfrischen Visitenkarten verpixelt erscheint oder dass die Telefonnummer zu klein geschrieben ist.

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