Eine Geschichte mit unerwarteter Wendung: Wie eine Weihnachtskarte entsteht

Voraussichtliche Lesezeit: 6 Minuten

Wie viel Arbeit steckt alle Jahre wieder in der Weihnachtskarten-Kollektion von Vistaprint?

Die Handlung: Neun Monate, 50 Leute – darunter Forscher, Strategen, Trend-Experten, Designer, Art Director, Illustratoren und viele mehr – Tausende von Kundenbeispielen, grenzenlose Neugier, Inspiration und Kreativität, und eine unerwartete Wendung.

Die ganze Geschichte: Erfahren Sie mehr über das Team, und lernen Sie einige der Leute kennen, die hinter den Kulissen arbeiten.

Welche Karte ist dieses Jahr dein Favorit, und warum?

Unter so vielen tollen Designs fiel die Wahl schwer, aber mir gefällt diese hier weil sie verspielt und doch schlicht ist und natürlich weil darauf meine beste Freundin, meine Hündin Lola, so gut zur Geltung kommt.

Alyssa
Leiterin Kundenmanagement

Mir gefällt, in welche Richtung der Designer hier geht. Die Verzierungen heben sich sehr schön vom Hintergrund ab, für den keine typische Weihnachtsfarbe gewählt wurde.

Rich
Texter

Ich bin absolut begeistert von dieser Weihnachtskarte von Joanna. Das Design ist mir sofort ins Auge gestochen. Etwas derartiges habe ich auf dem Markt bisher noch nicht gesehen. Die Wasserfarben-Textur in auffälligem Smaragdgrün ist wirklich einmalig schön.

Mary Ellen
Kreativdirektorin

Die Kombination verschiedener Schriftarten finde ich sehr schön. Durch die spannende Gestaltung kommt der Text sehr gut zur Geltung. Deshalb ist die Karte in diesem Jahr mein Favorit.

Brian
Designer und Art Director

Die unerwarteten Farben und wunderschön illustrierten Früchte machen diese Karte so besonders. Mir gefällt sehr, wie unser Designer Jon hier traditionelle Elemente ganz modern interpretiert hat.

Jen
Kreativmanagerin und Trend Specialist

„Es geht um das Gefühl des Teilens.“

Charakterstudien: Herausfinden, was die Kunden wollen

Wie bei jeder guten Geschichte gibt es auch hier Hauptfiguren, um die sich alles dreht. Für die Weihnachtskarten-Kollektion von Vistaprint bedeutet das, dass man sich in die Rolle der Kunden hineinversetzt.

„Inspiration ist überall.“

Wie findet ihr heraus, was unsere Kunden sich wünschen?

Alyssa: Jedes Jahr im Januar beginnen wir damit zu schauen, wie die Reaktionen der Kunden auf die Kollektion des vergangenen Jahres waren, was besonders gefragt war und welche Trends sich bei der Verwendung der Karten abzeichnen. Dabei fällt uns z. B. auf, dass immer mehr Leute Bilder von ihrer Hochzeit, ihrem Baby oder vom Familienurlaub hochladen. Wenn wir sehen, dass unsere Kunden gerne Lebensereignisse mit anderen teilen, können wir darauf reagieren indem wir passende Karten gestalten.

Lasst ihr euch auch von Freunden und Familie inspirieren?

Alyssa: Auf jeden Fall. Interessant finde ich zum Beispiel, dass meine Schwester und auch meine Mutter einen sehr modernen Stil haben, aber bei Weihnachtskarten nicht immer die auswählen, die ich erwartet hätte. Das hilft mir dabei, die Wünsche unserer Kunden wieder aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Meine Schwester hat außerdem im letzten Jahr ein Baby bekommen, und gleichzeitig fiel mir auf, dass „Baby“ einer der am häufigsten verwendeten Suchbegriffe unserer Kunden war! An solchen Punkten setze ich dann an und hake nach.

Wie wird Vistaprint seinen Kunden auf der ganzen Welt gerecht?

Rich: Kulturelle Sensibilität ist ein wichtiger Teil unseres Designprozesses. Dazu gehört, dass wir uns Feedback ansehen und schauen wie Kunden unsere Karten verwenden, ebenso wie das Wissen um bestimmte Bräuche wie das Versenden von Neujahrskarten in Frankreich. Glücklicherweise arbeiten wir mit Übersetzern auf der ganzen Welt zusammen, die uns helfen, solche kulturellen Nuancen zu erkennen und allen unseren Kunden gerecht zu werden.

Bereit für die Show: Trendforschung

Wir alle lassen uns von dem beeinflussen, was wir um uns herum sehen. Um Designs zu entwerfen, die begeistern, ist es also wichtig zu wissen, was gerade angesagt ist.

„Es gibt keine Patentlösung.“

Was ist Trendforschung, und was gehört alles dazu?

Jen: Trendforschung beschäftigt sich mit der Ästhetik von Populärkultur. Wir nutzen Mode, Innendesign, Oberflächengestaltung und Druckdesign als Inspirationsquellen, wobei wir uns besonders auf Farben und Muster konzentrieren. Ich lasse mich immer wieder gerne von Wohnaccessoires wie Teppichen, Kissen oder Wanddekorationen inspirieren. Pflanzen sind dafür ein tolles Beispiel. Sukkulenten, Farne und traditionelle botanische Zeichnungen findet man derzeit überall. Die Leute lieben es, die Natur nach drinnen zu holen, und das wird auch in unserer Kollektion deutlich.

Welche anderen Trends werden wir in der diesjährigen Weihnachtskarten-Kollektion sehen?

Mary Ellen: Auffällige Metallic-Texturen, winterliche Pflanzen, minimalistische Designs mit viel weißer Fläche und schlichten Schriftarten. Wir haben außerdem ein paar künstlerische Pinselstrichmuster, Designs mit geometrischen Mustern aus der Innengestaltung sowie schlichte, rustikale Hintergründe.

Ist Vistaprint ein Trendsetter? Oder wird eher das geliefert, was sich die Kunden wünschen?

Mary Ellen: Wir wagen gern Neues, aber natürlich werden auch die Wünsche unserer Kunden umgesetzt. Das heißt, wir machen ein paar traditionellere Karten, aber auch ganz moderne, experimentelle Entwürfe. Wir wissen nicht immer, ob es funktionieren wird, aber wir versuchen es auf jeden Fall!

Das Ganze aufs Papier bringen: Die Aufgabe der Designer

Das Team hat also schon Monate mit Forschung und Planung zugebracht, doch die eigentliche Geschichte beginnt erst jetzt. Denn jetzt erst wird aus den Ideen für die Kartenkollektion Wirklichkeit.

„Ein kreativer Anstoß.“

Wie lassen sich die Designer inspirieren?

Mary Ellen: Wenn ich einen Auftrag bekomme, recherchiere ich zunächst einmal selbst und sortiere die Ideen, die ich schon gesammelt habe. Dann beginne ich mit den ersten handgezeichneten Skizzen.

Brian: Manche Designer malen auch auf Leinwand oder verwenden andere traditionelle Methoden wie Wasserfarben oder Acryl, und scannen ihre Werke dann für die digitale Weiterverwendung ein.

Wie arbeiten die Designer?

Brian: Wenn ich einen Auftrag bekomme, recherchiere ich zunächst einmal selbst und sortiere die Ideen, die ich schon gesammelt habe. Dann beginne ich mit den ersten handgezeichneten Skizzen.

Mary Ellen: Manche Designer malen auch auf Leinwand oder verwenden andere traditionelle Methoden wie Wasserfarben oder Acryl, und scannen ihre Werke dann für die digitale Weiterverwendung ein.

Wie persönlich ist der Designprozess?

Jen: Ich denke, dass schöpferische Arbeit immer persönlich ist. Unsere Designer sind echte Künstler, die mit sehr viel Leidenschaft bei der Sache sind. Aber sie schaffen es auch, die Kundenwünsche nicht aus den Augen zu verlieren.

Die unerwartete Wendung: Kunden werden kreativ

Die besten Enden sind die, die man nicht vorhersehen kann. Und ein wichtiger Teil des Designprozesses für die Weihnachtskarten von Vistaprint besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Kunden die Geschichte selbst zu Ende schreiben können und am Ende eine Karte haben, die sich wirklich einzigartig und persönlich anfühlt.

„Was einmal den Zeichentisch verlassen hat, gehört uns Designern nicht mehr.“

In jede einzelne Karte fließen so viele Überlegungen und so viel Kreativität ein. Wo bleibt da noch Raum für die persönliche Note des Kunden?

Mary Ellen: Das ist mit das Wichtigste überhaupt: Wir kreieren diese wunderschönen Karten und erlauben den Kunden gleichzeitig, sie zu verändern. Wir stellen für jede Karte mehrere Farbgruppen zur Verfügung und machen bestimmte Elemente austauschbar. Es gibt Leute, die wollen einfach ein Foto ihrer Familie und den Schriftzug „Frohe Weihnachten“ auf ihrer Karte haben. Also sorgen wir dafür, dass sie den Text entsprechend verschieben können, damit das funktioniert.

Brian: Letztlich designen wir ja für die Kunden. Das Wichtigste ist also, dass die Kunden sich so ausdrücken können, dass es sich persönlich anfühlt.

Wie ist es für euch zu sehen, was Kunden mit euren Designs machen?

Jen: Es ist so toll zu sehen wenn jemand sich ein Kartendesign ganz zu eigen macht und am Ende stolz ist, es an Freunde und Verwandte zu senden. Weihnachten ist mit so vielen Emotionen verbunden, und es ist toll, ein Teil dieser Erfahrung sein zu dürfen.

Mary Ellen: Manche Leute nehmen nur kleine Änderungen vor, die wunderbar wirken, andere verändern gleich die ganze Karte. Und auch das ist großartig. Wir möchten eigentlich nur einen kreativen Anstoß geben. Jeder kann letztlich damit tun was er möchte!

Welcher Teil der Entstehung einer Kartenkollektion gefällt euch besonders?

Jen: Ich liebe es einfach, wie viel Kreativität, wie viele Gedanken und wie viel Planung in unsere Kollektion einfließen.

Alyssa: Mir gefällt es besonders zu sehen, wie die Ergebnisse der Trendforschung von den Designern umgesetzt werden. Es ist faszinierend, wie Designs auf Grundlage der Informationen in unseren Design-Instruktionen entstehen.

Rich: Wenn aus den Instruktionen, die man selbst verfasst hat, ein Design wird, das sogar noch besser ist als man es sich vorgestellt hatte. Außerdem ist es toll, wenn ein neues Design, bei dessen Entstehung man eine Rolle gespielt hat, zu den Bestsellern des Jahres gehört.

Brian: Ich habe Spaß daran, aus den Ergebnissen der Trendforschung etwas zu schaffen, was die Kunden sich wünschen.

Mary Ellen: Auch wenn ich den gesamten Prozess schätze, gibt es nichts Besseres, als das fertige Produkt zu sehen. Es ist doch erstaunlich, dass Dutzende Designer gemeinsam eine so runde Kollektion schaffen können!

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