Eine gut lesbare Schriftart ist ein wichtiger Aspekt Ihres Website-Designs, denn sie vermittelt Besuchern einen ersten Eindruck Ihrer Unternehmensidentität. Angesichts der großen Masse schöner Schriftarten kann die Auswahl jedoch überwältigend erscheinen. VistaPrint mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in Sachen Kleinunternehmer-Marketing und Druckbetrieb macht es Ihnen mit den Schriftenkombinationen von Google Fonts ganz einfach herauszufinden, was am besten zu Ihrem Unternehmen passt.
Deshalb stellen wir Ihnen hier 12 gute Schriftarten vor, die auf jedem Gerät und jedem Betriebssystem gut lesbar sind. Einige davon kennen Sie sicher schon als beliebte Schriftarten in Word; andere sind eher spezifisch fürs Web.
Einen ersten Überblick bietet Ihnen diese Tabelle:
Serifenschriften vs. serifenlose Schriften
| Name | Mit Serifen | Serifenlos | Optimiert für Mobilgeräte |
| Georgia | X | X | |
| Helvetica | X | ||
| PT Sans & PT Serif | X | X | X |
| Open Sans | X | ||
| Quicksand | X | X | |
| Verdana | X | ||
| Rooney | X | ||
| Karla | X | ||
| Roboto | X | X | |
| Ubuntu | X | ||
| Lato | X | ||
| Futura | X |
1. Georgia (Klassische Serifenschrift)
Die wichtigste Info über Georgia zuerst: Es handelt sich um eine Serifen-Schriftart. Das bedeutet, dass jeder Buchstabe an den Enden mit einer feinen Linie verziert ist – serifenlose Schriftarten sind im Gegensatz dazu schlicht und schnörkellos. Trotz dieses kleinen Details sind Serifen-Schriften jedoch eine gute Wahl für Websites. Da Georgia ursprünglich von Microsoft speziell für Bildschirme mit niedriger Auflösung entwickelt wurde, ist sie eine der auf Desktop-Computern und Mobilgeräten am besten lesbaren Schriftarten.

2. Helvetica (Serifenlose Website-Schriftart)
Neben Georgia gilt Helvetica als die am besten lesbare Schriftart überhaupt – zumindest laut The Next Web. Diese serifenlose professionelle Schriftart ist eine der beliebtesten Schriftarten der Welt und gilt zu Recht als moderner Klassiker und gut lesbare Schrift für Fließtext.

3. PT Sans & PT Serif (Ideale Schriftarten-Kombination)
Sie können sich einfach nicht entscheiden, ob mit oder ohne Serifen? ParaType gibt es in zwei verschiedenen Versionen. So können Sie ausprobieren, was Ihnen besser gefällt, oder auch beide kombinieren. PT Sans und PT Serif harmonieren ganz hervorragend miteinander.

4. Open Sans (Beliebte Google Webfont)
Warum ist diese beliebte Google Web Font eine der besten Schriftarten zum Lesen am Bildschirm? Zum Teil liegt das am optimalen Verhältnis von Weißraum und Buchstaben. Laut Google ist Open Sans für Print, Web und Mobilgeräte optimiert und dank ihrer speziellen Buchstabenform hervorragend lesbar.

5. Quicksand (Optimiert für mobile Endgeräte)
Viele Kunden rufen Online-Inhalte heute von ihren Smartphones oder Tablets ab. Das bedeutet, dass Ihre Schriftart auch auf kleinen Bildschirmen funktionieren muss. Quicksand, eine serifenlose Website-Schriftart von Google, ist besonders gut für Mobilgeräte geeignet. Sie basiert auf geometrischen Formen und wirkt dadurch besonders freundlich.

6. Verdana (Barrierefreie Schriftart für Web)
Die ebenfalls serifenlose Schriftart Verdana wird im Webdesign aufgrund ihrer guten Lesbarkeit gern verwendet. Genau wie Georgia wurde sie speziell für Computerbildschirme entwickelt. Sie ist eine besonders gut lesbare Schrift für Fließtexte, denn die Experten sind sich einig, dass serifenlose Schriftarten im Internet leichter fürs Auge erfassbar sind. Deswegen ist die Barrierefreiheit von Verdana besonders für Menschen mit Sehbehinderungen, Dyslexie und Migräne wichtig und hilfreich.

7. Rooney (Moderne Schriftart mit Charakter)
Jede Markenidentität hat ihre ganz eigene Persönlichkeit, die sich auch in der Schriftart widerspiegeln sollte. Wenn Sie möchten, dass Ihre Marke als fröhlich und unkonventionell wahrgenommen wird, dann passt vielleicht eine etwas ausgefallenere Schriftart wie Rooney gut zu Ihnen. Laut Schriftdesigner Jan Fromm lösen die „runden, sanft geschwungenen Formen“ beim Leser „ein Gefühl von Wärme und Ruhe aus“.

8. Karla (Klarschrift für minimalistisches Design)
So schnörkellos wie es nur geht: Die ebenfalls gut lesbare Schriftart Karla ist der Inbegriff von Klarheit und Schlichtheit. Google selbst beschreibt die Schrift als „beliebt und eigenwillig“ – eine weitere gute Wahl also für dynamische Marken, die Souveränität ausstrahlen möchten. Ähnlich wie Verdana besticht auch Karla durch ihre Barrierefreiheit für ältere, sehgeschädigte, dyslexische Menschen sowie Migränepatienten.

9. Roboto (Moderne System-Schriftart)
Roboto wurde von Google für das Android-Betriebssystem kreiert, doch inzwischen verwendet auch Chrome die Schriftart, die etwas plakativer wirkt als manch andere. Google bezeichnet sie als „modern, aber nicht abgehoben“. Wenn das nach Ihrer Marke klingt, dann sollten Sie sich die Schrift genauer ansehen.

10. Ubuntu (Besondere Webfont für IT & Technik)
Eine etwas ausgefallenere, aber immer noch seriöse Schriftart unter den Webschriften ist Ubuntu. Das Zulu-Wort bedeutet so viel wie „Menschlichkeit“. Damit passt es sehr gut zu den Buchstaben dieser modernen Schriftart, die sich an der menschlichen Handschrift orientiert.

11. Lato (Stabile Schriftart für Unternehmenswebsites)
Laut der Kunst- und Design-Website Creative Bloq ist Lato mit ihren „halbrunden Formen, die eine gewisse Wärme ausstrahlen, während das starke Grundgerüst für Stabilität und Seriosität sorgt“, eine der 10 besten Google-Schriftarten für Websites. Klingt das nicht genau richtig für eine Unternehmenswebsite?

12. Futura (Geometrische & elegante Schriftart)
Ein weiterer Faktor, den Sie bei der Auswahl Ihrer Schriftart berücksichtigen sollten, ist, ob Sie Kunden auf Ihrer Website eher förmlich oder locker und ungezwungen ansprechen möchten. Futura gehört zu den Schriftarten, die beides können. In jedem Fall verfügt sie über ein klares, sauberes Schriftbild – ein wichtiger Aspekt, wenn es um die Lesbarkeit geht.

13. Warum barrierefreie Schriftarten für Ihre Website wichtig sind
Da viele Menschen beim Lesen aus unterschiedlichsten Gründen eingeschränkt sind – seien es Sehbehinderungen, Alterserscheinungen, Leseschwächen oder Symptome einer Migräne –, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Website barrierefrei ist.
Dies betrifft nicht nur Schaltflächen und Grafikelemente, sondern auch, und das besonders, jeglichen Text. Schließlich möchten Sie sicherlich, dass möglichst viele Menschen auf Ihre Website zugreifen und dort herumklicken. Und das geht nur mit lesbaren, barrierefreien Schriften wie Verdana und Karla. Ihre Kundschaft wird es Ihnen danken!
Haben wir Sie inspiriert? Dann beginnen Sie doch noch heute mit dem Design Ihrer neuen Website.
Oder lesen Sie hier weiter: Tipps zum Thema Design.
