„Lokalhelden gesucht” 2025: Gewinner und zwei Finalisten im Gespräch

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Letztes Jahr hatte unsere Aktion „Lokalhelden gesucht” Premiere. Zusammen mit Cornelia Poletto und einem Publikumsvoting im Finale suchten wir nach besonderen Gastrobetrieben. Bevor es 2026 in die zweite Runde geht, haben wir mit einer Finalistin, einem Finalisten sowie dem Gewinner aus 2025 gesprochen. Was hat ihnen die Teilnahme gebracht?

– Wie ist es euch seit der Teilnahme an „Lokalhelden gesucht” ergangen? Hatte die Teilnahme einen Impact auf die Bekanntheit und euren Erfolg?

Louisa Boysen: 

– Ja, definitiv. Die Teilnahme an „Lokalhelden gesucht” hat unsere Bekanntheit spürbar gesteigert, neue Gäste auf uns aufmerksam gemacht und uns – gerade in herausfordernden Zeiten – emotional wie auch wirtschaftlich Rückenwind gegeben. Viele Gäste sprechen uns noch heute darauf an. Für das Jahr 2026 haben wir einige betriebliche Umstrukturierungen vorgenommen, um unser Jubiläumsjahr – 5 Jahre Louisas Heimatküche – zu einem ganz besonderen Jahr zu machen, mit positiven Aussichten auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Dafür sind wir derzeit auf der Suche nach Business Angels, die Lust und Motivation haben, uns bei unserer Weiterentwicklung zu unterstützen.

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Falk Behrens: 

– Die Teilnahme an dem Wettbewerb und dem Einzug in die Finalrunde hat uns persönlich gestärkt. Es bestätigt uns in unserem Tun und zeigt, dass wir auch als Kleinunternehmer auf dem richtigen Weg sind.

Michael Ammon: 

– Ich habe in den Wochen nach dem Gewinn viele Nachrichten und Glückwünsche erhalten. Und auch nach der Veröffentlichung meines Interviews in der Cornelia Poletto-Ausgabe des Feinschmecker-Magazins war die Resonanz groß.

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– Gab es besondere Entwicklungen, Projekte oder Veränderungen?

Louisa Boysen: 

– Der Besuch von Cornelia Poletto nach der Aktion war für mich ein echtes Highlight und eine große Wertschätzung. Außerdem durfte ich ein Interview in der Cornelia Poletto-Ausgabe des Feinschmeckers geben, was unsere Sichtbarkeit deutlich erhöht hat. Auch intern haben wir Prozesse verbessert und unser Angebot weiterentwickelt. Besonders unser Angebot als Eventlocation für standesamtliche Trauungen und Hochzeiten wurde sehr gut angenommen. Diesen Bereich bauen wir 2026 verstärkt aus – insbesondere Micro-Weddings.

Michael Ammon:

– Die wichtigste Neuerung ist, dass wir unweit des Gasthaus Jakob im August 2026 ein neues Lokal eröffnen werden — Cervus. Neben einem Restaurantbetrieb werden wir dort auch Übernachtungen anbieten.

– Wie habt ihr euren VistaPrint-Gewinn genutzt?

Michael Ammon: 

– Wir haben das Preisgeld für neue Tische, einen neuen Ofen, Küchengeräte, Table Top Ware wie Tisch-Sets, Gläser und Teller für das neue Lokal investiert. Alles ist noch eingelagert und wird ab August in Einsatz kommen. Das VistaPrint-Guthaben habe ich auch schon komplett aufgebraucht für Visitenkarten, Postkarten, Jacken, T-Shirts aber auch Stifte, Blöcke und Gummibärchen für die Zimmer, die wir im Cervus ergänzend zum Restaurant haben werden. Alles natürlich mit dem neuen Logo versehen.

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Louisa Boysen: 

– Ich habe das Guthaben für neue Flyer sowie Serviceschürzen genutzt. Besonders das Streuen der Flyer über die SHZ (Schleswig-Holsteinische Zeitung, Anm. d. Red.) hat uns viele neue Gäste gebracht. Die neuen Materialien haben unser Erscheinungsbild deutlich aufgewertet und sorgen für einen professionellen, einheitlichen Auftritt nach außen.

Falk Behrens: 

– Wir haben mit unserem Gewinn unsere Außenwerbung verstärkt, Flyer für unsere Kunden mit Anregungen zum Verzehr unserer Backwaren erstellt und einen schönen Werbebanner für unseren mobilen Brotwagen fertigen lassen. Geplant sind noch Produktbilder für unseren Cafébereich, Logo-Etiketten für unsere losen Backwaren und ein Banner für den Eingangsbereich unserer Bäckerei.
Bei der Erlebnisgastro steht also das besondere, oft interaktive Essenserlebnis im Mittelpunkt, bei der Eventgastro ist das Essen Teil eines größeren Veranstaltungskonzepts.

Über den Gewinner von „Lokalhelden gesucht” 2025

Michael Ammons Restaurant Gasthaus Jakob in Perasdorf im Bayerischen Wald liegt abseits großer Laufwege und ist dennoch erfolgreich, weil Konzept, Qualität und die konsequente Arbeit seines kleinen Teams überzeugen. Er sagt: „Als kleiner Betrieb muss man jeden Tag kämpfen.“ Umso mehr freuen wir uns, dass wir zur Weiterentwicklung seines Gastronomie-Konzeptes beitragen durften und wünschen ihm und seinem Team ganz viel Erfolg.