Speisekarten-Guide – Layout-Ideen & Designtipps

Voraussichtliche Lesezeit: 12 Minuten
How to Design a Menu for a Restaurant

Gut designte Speisekarten wecken Erwartungen an Ihr Restaurant, empfehlen Gästen Ihre Spezialitäten und verkaufen Ihre Geschichte – und Gerichte. Teils Designprojekt, teils Marketingstrategie – aber unverzichtbar für einen gelungenen Auftritt. Von Layout-Ideen für Ihre Speisekarte bis hin zu Tipps bezüglich der Beschreibungen Ihrer Gerichte sowie der Druckoptionen, dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch die Gestaltung einer markentreuen Speisekarte für Ihr erfolgreiches Restaurant.

Speisekarten gestalten – Schritt für Schritt

Eine durchdachte, ansprechend designte Speisekarte erstellt man nicht mal eben so. Dafür ist es wichtig, dass Sie Ihr Publikum kennen, ein passendes Format wählen und ein Layout aufsetzen, das sich mühelos lesen lässt. Von der Planung Ihrer Speisekartenabschnitte bis hin zur appetitanregenden Bebilderung und spannenden Texten, jede Entscheidung hat Folgen.

Schritt 1: Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen

Jedes Speisekartendesign für ein Restaurant, eine Bar oder ein Café beginnt mit dem Gedanken an die Menschen, die sich an Ihren Tischen und Tresen niederlassen. Verschiedene Zielgruppen reagieren unterschiedlich auf Speisekarten, bemerken andere Dinge, entscheiden sich grundverschieden und bestellen komplett andere Speisen und Getränke.

Beispielsweise wünschen sich Familien Komfort und Klarheit, Geschäftsleute erwarten Geschwindigkeit und Struktur, während Studierende auf Dynamik und Sonderangebote setzen, wohingegen Fans der gehobenen Küche zurückhaltende Eleganz schätzen. Dieses Verständnis Ihrer Gäste hilft Ihnen, zielgerichtet zu designen und somit das Layout, die Farben und den Tonfall auszuwählen. Das Design der Speisekarte ist ein Schlüsselaspekt vom Branding für Restaurants, deren Menüs sich ganz an den Wünschen und Erwartungen Ihrer Gäste ausrichten.

So designen Sie Speisekarten für unterschiedliche Publika:

  • Familien mit Kindern: Verwenden Sie schlichte Layouts, größere Schriften und kinderfreundliche Abschnitte, um Eltern die Auswahl für die Kleinen zu erleichtern. Schaffen Sie Vertrauen mit eindeutigen Allergen-Symbolen nach oder unter jedem Gericht.
  • Geschäftsleute in der Mittagspause: Erstellen Sie übersichtliche Kategorien, schnell zu erfassende Kombi-Angebote und Hinweise wie „Fertig in 15 Minuten“, um dieses Publikum anzusprechen.
  • Studierende und junge Gäste: Verwenden Sie knallige Farben, setzen Sie Schriftarten-Trends ein und bieten Sie preiswerte Menüs an – für eine lebendige, moderne und erschwingliche Speisekarte.
  • Stammkunden und Anwohner: Teilen Sie Ihre Geschichte in den Beschreibungen, setzen Sie auf saisonale Angebote und handgefertigte Finishes für eine anheimelnde, Community-basierte Optik.
  • Fans der gehobenen Küche: Nutzen Sie minimalistische Layouts, elegante Typografie und raffinierte Namen für Ihre Speisen, um Qualität und Exklusivität herauszustellen.

Wenn Sie bereits mit einer Vision Ihrer Gäste im Kopf designen, dann ist jede Entscheidung, ob visuell oder textuell, direkt an die Verbindung Ihrer Marke mit Ihrem (zukünftigen) Publikum angelehnt.

Schritt 2: Entscheiden Sie sich für ein Speisekartenmodell

Sobald feststeht, für wen Sie Ihre Speisekarten designen, steht die Wahl des am besten passenden Modells für Ihr Restaurant an. Modell und Format entscheiden, wie Gäste mit Ihrem Angebot interagieren, was ihnen als erstes auffällt, wie schnell sie ihre Entscheidung treffen und wie sicher sie sich mit der Bestellung fühlen.

Eine Person hält eine Speisekarte mit Einbruchfalz – so designt man eine Speisekarte

Speisekarten mit Einbruchfalz

Gedruckte Speisekarten – die geläufigste und praktischste Wahl – gibt es in verschiedenen Formaten:

  • Speisekarten ohne Falz: ein einzelnes Blatt, das Ihre Speisenauswahl auf einen Blick präsentiert. Perfekt für Cafés, Bäckereien und Bars mit reduzierter Karte oder rotierenden Angeboten.
  • Speisekarten mit Einbruchfalz: Gefaltet ergibt diese Karte vier Seiten (eine Vorderseite, zwei Innenseiten und eine Rückseite) und bietet Struktur und Ausgewogenheit, was sich für legere Restaurants oder Bistros anbietet, die klare Abschnitte wünschen.
  • Speisekarten mit Wickelfalz: Zweifach zu drei Doppelseiten gefaltet, ergeben sich sechs Abschnitte, die sich ideal für Takeaway-Imbisse, Foodtrucks oder Lieferrestaurants eignen, die zusätzlich Platz für Kombi-Angebote oder Spezialitäten benötigen.
  • Mehrseitige Speisekarten: der Klassiker für größere Restaurants oder Veranstaltungsorte mit breit gefächerter Auswahl. Diese broschürenartige Option eignet sich ideal für detaillierte Weinkarten, Degustationsmenüs oder Empfehlungen vom Koch.

Alternative Speisekarten wie Tischaufsteller oder QR-Code-Aufkleber passen gut zu modernen, dynamischen Restaurants.

Schritt 3: Designen Sie den Aufbau Ihrer Karte

Die Wahl Ihres Menüformats beeinflusst selbstverständlich auch Ihr Layout. Speisekarten mit Einbruch- oder Wickelfalz beschränken den Platz auf jeder Seite, während flache Menükarten oder mehrseitige Speisekarten ausreichend Raum für all Ihre Informationen bieten. Unabhängig von der Größe hilft ein klarer Aufbau den Gästen dabei, die gewünschten Gerichte schneller zu finden, und die von Ihnen empfohlenen Speisen direkt zu entdecken.

Da Restaurantgäste selten die ganze Karte von oben bis unten bzw. von vorne bis hinten durchlesen, sollten Sie sich zum Designen Ihres Speisekarten-Layouts ein Verständnis für die Grundlagen der Blickerfassung aneignen. Die meisten Menschen folgen mit ihren Augen einem „goldenen Dreieck“ – von der oberen rechten Ecke über die Mitte hin zur oberen linken Ecke. Diese Bereiche sind die wichtigsten Stellen für die beliebtesten oder die für Sie einträglichsten Gerichte.

Um Ihr Speisekartendesign klar und leicht verständlich zu halten, gelten folgende Grundregeln:

  • Logische Ordnung: Gruppieren Sie Gerichte nach Gang, also Vorspeisen, Hauptspeisen, Nachtische und Getränke. 
  • Visuelle Hierarchie: Die Titel Ihrer Kategorien sollten am meisten ins Auge fallen, gefolgt von den Namen der Gerichte und deren Beschreibungen in einer kleineren, weniger fett gedruckten Schriftart. Diese Anordnung hilft Ihren Gästen dabei, auf intuitive Weise einen Überblick zu gewinnen.
  • Strategische Hervorhebungen: Setzen Sie auf höchstens zwei oder drei Grafiken oder Textboxen pro Seite, um eine visuelle Überfrachtung zu vermeiden. Platzieren Sie Ihre Empfehlungen für maximale Sichtbarkeit in den Bereichen des „goldenen Dreiecks“.
  • Begrenzte Auswahl: Beschränken Sie sich auf fünf bis sieben Gerichte pro Kategorie, denn zu viel Auswahl verlangsamt den Entscheidungsprozess.
  • Hilfreiche Hinweise: Nutzen Sie kleine, hilfreiche Symbole, um Gerichte als vegan, vegetarisch und glutenfrei oder als Bestseller und Empfehlungen des Kochs auszuzeichnen.

Ideen für den Aufbau Ihrer Speisekarte

Nach Gang: der traditionelle Aufbau einer Speisekarte. Erst Vorspeisen, dann Hauptgerichte, gefolgt von Nachspeisen und Getränken – so entsteht ein natürlicher Lesefluss, der die Reihenfolge der kulinarischen Erfahrung imitiert und den Entscheidungsprozess erleichtert.

Aufbau einer Speisekarte von einem Restaurant, in dem die Gerichte nach Gang geordnet sind

Restaurant-Speisekartendesign von RELKHARAC über 99designs von Vista

Nach Zutat oder Kategorie: Perfekt für Cafés oder entspannte Umgebungen. Versammeln Sie Gerichte unter Kategorien wie „Hühnchen“, „Meeresfrüchte“ oder „Vegetarisches“, damit Gäste schneller finden, was sie suchen.

Speisekartendesign für ein Buffetrestaurant mit Speisen nach Lebensmittelkategorie

Speisekartendesign für ein Buffetrestaurant von | Aquarian | über 99designs von Vista

Empfehlungen vom Koch oder bei Gästen beliebte Gerichte: Bauen Sie eine separate Textbox oder eine Seitenleiste für Highlights Ihrer Karte oder beliebte sowie einträgliche Gerichte ein.

Speisekartendesign eines Frühstücksrestaurants mit abgesetzter Textbox samt Lieblingsgerichten

Restaurant-Speisekartendesign von SimpleIsGood über 99designs von Vista 

Visuell ansprechendes Layout: Kombinieren Sie cleane Abschnitte mit hochwertigen Fotos oder Symbolen. Dieses Kartenformat passt gut zu Restaurants, die auf visuell besonders aufwändige Speisen setzen, um Appetit und Verkäufe anzuregen.

Speisekartendesign eines japanischen Imbisswagens mit einer Kombi aus Text und Fotos der Gerichte

Restaurant-Speisekartendesign von Stefano Okti über 99designs von Vista

Degustationsmenü oder sonstige Menüs: Ein lineares, minimalistisches Format mit einer Auflistung der Gänge in ihrer Reihenfolge – ideal für die gehobene Küche. Bei diesem Format dreht sich alles eher um die Erfahrung als um die Auswahl, sodass Gäste durch eine kuratierte Geschmacksreise geleitet werden.

Layout für ein Degustationsmenü eines Thai-Restaurants

Design für ein Degustationsmenü von kalayaphilly über Instagram

Indem Sie das richtige Layout für Ihr Gastro-Unternehmen auswählen, wirkt Ihre Speisekarte intuitiv und einheitlich, während die Aufmerksamkeit auf das Wichtigste gelenkt wird: Ihre besten Gerichte.

Schritt 4: Bauen Sie Branding, Schriften und Farben ein

Sobald der Aufbau steht, sollten Sie danach alles daran setzen, dass Ihre Speisekarte ganz nach Ihnen aussieht. Jedes visuelle Element – Schrift, Farbe und Logo – sollte die Stimmung, die Markenidentität und die Persönlichkeit Ihres Restaurants widerspiegeln. Bauen Sie zunächst einzelne Elemente aus Ihrem Marken-Styleguide in das Branding Ihres Etablissements ein.

Speisekartendesign eines Restaurants mit typischen Branding-Elementen – Logo, Markenfarben und -schriften

Speisekartendesign im Markenlook eines Restaurants von Alshimaa Mou über 99designs von Vista

Speisekartendesign für ein Café, das Markenfarben mit kubistischen Elementen kombiniert

Speisekartendesign von lantonx über 99designs von Vista

Bei Schriftarten gilt: Klarheit über alles. Nutzen Sie eine oder zwei zueinander passende, leicht lesbare Schriften für die:

  • Namen der Kategorien: Eine fettgedruckte Serifenschrift oder eine moderne Display Font (wie Playfair Display oder Montserrat) sorgt für einen Hauch Persönlichkeit und eine klare Hierarchie.
  • Namen der Speisen: Verwenden Sie eine cleane, lesbare Schriftart wie Open Sans, Lato oder Poppins.
  • Preise und Hinweise: Diese sollten kleiner, aber noch lesbar gesetzt werden, idealerweise etwas schmaler oder in einem neutralen Stil, um eine optische Überfrachtung zu vermeiden.
Speisekarte mit leserlichen Schriften für ein mediterranes Restaurant

Restaurant-Speisekartendesign von Alshimaa Mou über 99designs von Vista

Die Farbpsychologie spielt auch beim Speisekartendesign für Restaurants eine große Rolle, da die Wahl Ihrer Farbpalette unterschwellig Appetit, Stimmung und Markenwahrnehmung beeinflussen kann:

  • Rot und Gelb regen Appetit und Energie an – ideal für Fastfood-Betriebe, entspannte Imbisse oder Familienrestaurants.
  • Grün steht für Frische, Natur und Ausgewogenheit – perfekt also für vegane, gesunde oder Bio-Speisen.
  • Monochrome oder neutrale Farben kommunizieren elegante Zurückhaltung; die klassische Wahl für die gehobene Küche.
  • Blau vermittelt Ruhe und Vertrauen, sollte aber sparsam eingesetzt werden, da es den Appetit hemmen kann.
  • Erdtöne sind warm und nahbar und bieten sich somit für Bäckereien, Cafés und gemütliche kleine Bars an.
Speisekartendesign für eine Saftbar samt grüner Farbpalette für einen gesunden, frischen Look

Speisekartendesign für eine Saftbar von Miss Rose über 99designs von Vista

Schritt 5: Fügen Sie Bilder, Illustrationen oder Symbole ein

Visuelle Elemente können Ihre Speisekarte ansprechend ergänzen, sind aber nicht obligatorisch. Viele großartige Speisekartendesigns setzen lediglich auf Text, Farbe und Abstände. Ob Sie Bilder und Symbole einsetzen möchten, hängt von Ihrem Publikum, Ihrem Markenstil und Ihrer Marketingstrategie ab.

Restaurant-Speisekartendesign mit Fotos, die jedes Gericht bebildern

Restaurant-Speisekartendesign von Sangaji Aristo über 99designs von Vista 

Bilder und Grafiken können helfen, Spezialgerichte hervorzuheben, Ihrer Karte Persönlichkeit zu verleihen, Gästen eine Vorstellung Ihrer Gerichte zu geben (besonders, falls diese eher ungewöhnlich sind) und textlastige Layouts aufzubrechen. Aber Bilder können auch weggelassen werden, wenn Ihre Priorität ein sauberer, leicht scanbarer Aufbau ist oder wenn Ihre Markenästhetik eher minimalistisch oder elegant anmuten soll.

Falls Sie entschieden haben, dass Bilder auf Ihre Speisekarte gehören, dann stellt sich die Frage nach der Art der Bilder. Abhängig von Ihrer Markenpersönlichkeit und dem verfügbaren Platz können Sie aus folgenden Arten wählen: 

  • Fotos: Visuelle Erläuterungen können den Appetit anregen – bspw. bei Desserts oder Bestsellern. Sie sind direkt und effektiv, sollten aber in den meisten Fällen sparsam eingesetzt werden.
  • Illustrationen: Verwenden Sie diese, um Details wie die Darreichungsform oder Zutaten zu illustrieren oder um das Storytelling Ihrer Marke zu unterstützen.
  • Symbole: Diese sorgen dafür, dass Speisekarten leichter lesbar werden. Mit Symbolen können Sie Ernährungsinformationen, Schärfegrade oder Empfehlungen des Kochs markieren.
Speisekarte eines mexikanischen Restaurants mit Illustrationen im Vintage-Look

Restaurant-Speisekartendesign von soli.nonics über 99designs von Vista

Verwenden Sie nur hochwertige, hochauflösende Fotos. Denn Fotos wecken Erwartungen – Ihre Gäste rechnen damit, dass ihre Gerichte auch so aussehen wie auf der Bebilderung. Fotografieren Sie immer nur echte Gerichte aus Ihrer Küche, unter natürlichem Licht und ohne extreme Bearbeitung.

Speisekartendesign eines Restaurants mit einer Kombi aus Text und Fotos der Gerichte

Restaurant-Speisekartendesign von Rose ❋ über 99designs von Vista

Speisekarte eines Restaurants mit Symbolen und Fotos

Speisekartendesign für eine Açaí-Bar von Alshimaa Mou über 99designs von Vista

Schritt 6: Verfassen Sie anregende Beschreibungen

Der Text Ihrer Speisekarte sollte Vorfreude wecken. Halten Sie Beschreibungen kurz, konkret und klar. Verwenden Sie sinnliche und beschreibende Adjektive, die Geschmack, Textur und Frische einfangen, ohne zu übertreiben (außer Übertreibung ist Teil Ihrer Markenpersönlichkeit).

Diese Worte und Phrasen sind erfahrungsgemäß wirkungsvoll:

  • Textur: knusprig, zart, samtig, knackig
  • Geschmack: rauchig, würzig, saftig, süß, scharf
  • Zubereitung: langsam geröstet, von Hand geknetet, vom Kohlegrill, im Steinofen gebacken
  • Qualität: frisch gemacht, lokal angebaut, biologisch, saisonal

Der Text Ihrer Speisekarte sollte die Persönlichkeit Ihrer Marke vermitteln. Ein Restaurant mit gehobener Küche sollte elegante, minimalistische Sätze einbauen, während ein gemütliches Café gerne herzlich und gesellig klingen darf. Nutzen Sie denselben Ton bei allen Beschreibungen, Kategorienamen und Überschriften, um die Einheitlichkeit Ihrer Markenstimme zu garantieren.

Speisekarte eines mediterranen Restaurants mit verspielten Kategorienamen

Restaurant-Speisekartendesign von Zhaklina Levi über 99designs von Vista

Witzige Restaurant-Speisekarte mit Elementen des Storytellings der Marke

Restaurant-Speisekartendesign von Marcy_McGuire über 99designs von Vista

Schritt 7: Überprüfen Sie Regelkonformität und Transparenz

Bevor Sie das Design Ihrer Speisekarte abschließen, sollten Sie sichergehen, dass Ihre Karte alle Rechts- und Sicherheitsstandards einhält. Transparenz sorgt für Vertrauen, und eine regelkonforme Speisekarte steht ebenso wie ein gutes Design für Professionalität. 

Führen Sie dazu alle Allergieinformationen klar und deutlich auf und zeichnen Sie Zutaten wie Nüsse, Milcherzeugnisse, Gluten oder Schalentiere gesondert aus, um Gäste zu schützen und Haftung auszuschließen. Fügen Sie eindeutige Indikatoren für Ernährungseinschränkungen ein, bspw. für vegetarische, vegane oder glutenfreie Speisen und stellen Sie sicher, dass Bio-Siegel und Markierungen von lokalen Produkten korrekt und nachweisbar sind.

Speisekartendesign für Restaurants: Grundregeln

Jetzt sollten Sie einen guten Überblick darüber gewonnen haben, wie man eine Speisekarte designt, von der Kenntnis Ihres Publikums bis hin zu einem veredelten Layout und passenden Grafikelementen. Bevor Sie also Ihre Datei zum Druck freigeben, lesen Sie sich diesen Leitfaden durch, damit Ihre Speisekarte aufgeräumt, ansprechend und professionell aussieht und Ihrem Restaurant-Branding-Guide sowie Ihrer erweiterten Lebensmittelbranding-Strategie entspricht.

  • Passendes Layout zu Ihrem Gastro-Betrieb: Ein elegantes Design auf einer Einzelseite passt ideal zu gehobener Küche, während sich Karten mit Einbruchfalz oder Wickelfalz eher für Cafés und Takeaway-Restaurants eignen.
  • Einheitliche Anordnung und Ausrichtung: Sorgen Sie dafür, dass Ränder, Abstände und Textanordnung in allen Abschnitten einheitlich sind.
  • Strategische Hervorhebungen: Verwenden Sie Textboxen, Symbole oder subtile Farbwechsel, um die Aufmerksamkeit Ihrer Gäste gezielt (aber unauffällig) auf wichtige Gerichte zu lenken.
  • Bewährtes Verfahren: Achten Sie auf Ausgewogenheit, Hierarchien und ausreichende Leerräume.
  • Überprüfung aller Details: Korrigieren Sie Rechtschreibung, Fehler bei den Preisen, abweichende Abstände und prüfen Sie die Fotoqualität. 
  • Gedrucktes Probeexemplar: Farben sehen auf dem Bildschirm oftmals anders aus als nach dem Druck. Ein schneller Probedruck kann Ihnen zeigen, ob alle Farbtöne und Kontraste wie gewünscht aussehen.

Indem Sie diese letzten Prüfungen durchführen, stellen Sie sicher, dass Ihre Speisekarte wunderbar aussieht und einheitlich, vertrauenswürdig und markentreu wirkt.

So geht‘s: Design & Druck von Speisekarten

Wenn Sie Ihre Inhalte und den Aufbau perfektioniert haben, dann wird es Zeit, Ihr Design zum Leben zu erwecken. Hier finden Sie Tipps zur Auswahl der richtigen Design-Software, Papiersorte und Veredelungen, die Ihre Speisekarte angemessen abrunden.

Design-Software für Speisekarten

Design-Tools wie Adobe Indesign, Illustrator und Photoshop bieten volle kreative Kontrolle, setzen jedoch Design-Vorwissen und ausreichend Zeit zum Herumprobieren voraus. VistaCreate und der enthaltene Editor von VistaPrint erlauben Ihnen dagegen, vordesignte Speisekarten-Vorlagen in unseren intuitiven Gestaltungsprogrammen kinderleicht und ganz nach Lust und Laune anzupassen.

Auswahl von Druckmaterial und Finish

Die passende Papiersorte und Oberflächenveredelung hängen von Ihrem Restaurant und davon ab, wie oft die Speisekarte in die Hand genommen wird:

  • Mattpapier: reduziert Reflektionen und bietet einen glatten, eleganten Look – ideal für gehobenere Restaurants.
  • Hochglanzpapier: lässt Farben leuchten und verstärkt den Effekt von Fotos – perfekt für legere oder familienfreundliche Restaurants.
  • Robuste Finishes: Laminierte oder beschichtete Speisekarten sind verschleißfest und leicht zu reinigen – ideal für stark frequentierte Restaurants.
Designvorlagengalerie für Speisekarten auf der VistaCreate-Website

Speisekarten-Designvorlagen von VistaCreate 

Wo druckt man Speisekarten fürs Restaurant?

Ein professioneller Druckdienstleister stellt sicher, dass Ihr Speisekartendesign auf Papier genauso fabelhaft aussieht wie auf dem Bildschirm. VistaPrint bietet Ihnen eine große Reihe verschiedener Druckoptionen mit personalisierbaren Vorlagen, vielen Papiersorten und Veredelungen, die zu Ihrer Marke passen. Mit einer Druckerei zu arbeiten, bedeutet auch, dass Sie präzise Farbwiedergaben, robuste Materialien und eine raffinierte Veredelung erhalten, die ein Druck am heimischen Drucker nicht bietet.

Sobald Sie Ihr Probeexemplar in Händen halten und zufrieden sind, können Sie endlich Ihre professionellen und hochwertigen Speisekarten drucken lassen, die die Identität Ihres Gastro-Betriebs perfekt widerspiegeln.

Bereit, eine appetitanregende Speisekarte zu designen?

Die besten Speisekartendesigns vermitteln Qualität: Bei gehobener Küche ist es ein elegantes und durchdachtes Design, in Pubs und lockeren Gastro-Betrieben sind es eher die robusten Materialien, denen verschüttete Getränke nichts anhaben können und die die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich ziehen.

Eine großartige Speisekarte listet nicht einfach nur Gerichte auf, sondern sie preist sie erfolgreich an. Cleverer Aufbau, starkes Branding und eindeutige Beschreibungen wandeln Neugierde in Bestellungen um und steigern Ihren Umsatz. Selbst Restaurantneulinge können so in wenigen simplen Schritten professionelle Speisekarten gestalten und damit Gäste begeistern.