Inspirierendes Branding

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Restaurant host holding a branded postcard at a marble counter, surrounded by menus, business cards and cohesive branding design elements

Branding-Design dreht sich darum, eine Markenidentität zu erschaffen, die Ihre Marke und Ihr Unternehmen perfekt widerspiegelt. Während ein Logo für kleinere Unternehmen ausreichen mag, kommuniziert einheitliches und umfassendes Branding auf effektive Weise die Geschichte, Identität und Werte Ihrer Marke. Zum Branding-Design gehören sämtliche Marketingmaterialien, Visitenkarten, Verpackungen, Websites, Speisekarten, Teamkleidung, Merchandise, Werbetechnik und sogar Ihr Geschäft oder Büro vor Ort. Durchstöbern Sie doch zur Inspiration diverse Branding-Beispiele, die derzeit beliebte und vielseitige Branding-Ansätze repräsentieren.

Was ist Branding-Design?

Branding-Design ist die Schaffung einer Markenidentität für Ihr Unternehmen. Dies schließt alles ein, was Menschen von Ihrer Marke sehen und wiedererkennen könnten, darunter:

  • Ihr Logo: das einzigartige Symbol, Design oder die Wortmarke, die Ihre Marke repräsentiert.
  • Ihre Farben: die spezifischen Farben, die in all Ihrem Branding einheitlich zur Anwendung kommen.
  • Ihre Schriftarten: die Typografie, die in Logos, Werbetechnik, auf Websites und Marketingmaterialien auftaucht.
  • Ihre Bildsprache: die Arten von Bildern und Grafiken, die die Persönlichkeit und Werte Ihrer Marke widerspiegeln.

Ein Unternehmen setzt Branding-Design übergreifend bei Marketingmaterialien, Verpackungen, Werbetechnik, beim Visitenkartendesign, Merchandise, auf Websites und in den sozialen Medien ein. Denn all diese Berührungspunkte sorgen für Markenbekanntheit und helfen dabei, eine starke, einheitliche Markenidentität aufzubauen.

Darum brauchen Sie Branding-Design für Ihre Marke

Branding-Design entscheidet, wie Ihre Kundschaft Ihr Unternehmen wahrnimmt. Es sorgt für eine gewisse Vertrautheit, die Ihre Marke vertrauenswürdiger und professioneller wirken lässt. Die Vorteile starken Brandings umfassen unter anderem:

  • Markenbekanntheit und Wiedererkennungswert: Je einheitlicher Sie Ihr Branding einsetzen, desto schneller werden Leute Sie wiedererkennen und sich an Ihr Unternehmen erinnern.
  • Kundenwahrnehmung: Gutes Branding sorgt für Glaubwürdigkeit und Vertrauen seitens der Kundschaft.
  • Konversionsraten: Einheitliche Visuals können dafür sorgen, unverbindliches Interesse in regelmäßige Käufe umzuwandeln.

Visitenkarten mit abgerundeten Ecken und einheitlichem Branding in Lila

Starkes Branding beeinflusst, wie die Kundschaft Ihr Unternehmen wahrnimmt.

Fünf Branding-Beispiele als Inspiration für Sie

Wenn Sie Ihre Marke designen und entwickeln, sollten Sie sich Gedanken zu Formen, Schriftart, Farben, Illustrationen und Layout machen und diese einheitlich auf alle Materialien anwenden.

1. Formen-Branding

Ein beliebter Ansatz fürs Markendesign ist der Einsatz charakteristischer Formen aus Ihrem Logo als durchgängiges Motiv für Ihr gesamtes Branding. Beispielsweise kann ein rundes oder sonstiges geometrisches Motiv problemlos auf besonderen Visitenkarten und Verpackungen sowie als Social-Media-Asset auftauchen. Diese Wiederholung stärkt die Bekanntheit und den Wiedererkennungswert der Marke und verbindet alle Markenelemente miteinander, sodass Kundinnen und Kunden immer dann, wenn sie diese Formen sehen, an Ihr Unternehmen denken.

Visitenkarten mit Folienprägung und Formen-Branding

Formen als Branding-Element auf Visitenkarten mit erhabener Folienprägung.

Beispielsweise nutzt Kreate in seinem Branding-Design wiederkehrende Formen – einen Kreis und einen Bogen – aus dem eigenen Logoschriftzug auf Visitenkarten, Plakaten, dem Facebook-Profil und sogar bei Autoaufklebern, sodass die Marke schneller wiedererkannt wird.

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2. Typografisches Branding

Ein weiterer Ansatz beim Markendesign ist die Verwendung der Buchstaben eines Logos für andere Branding-Elemente. Dabei können einheitliche Schriftarten für all Ihre Materialien verwendet werden, darunter Werbetechnik, Visitenkarten, Schreibwaren und digitale Kanäle. Oder aber Sie setzen einzelne Logo-Buchstaben gezielt als Design-Akzente ein.

So zum Beispiel entsteht aus dem Branding-Design für Architects in Rabat das Akronym AIR, das gleichermaßen auf Visitenkarten und Plakate gedruckt wird, und zwar immer in derselben Schriftart und mit denselben Abständen, sodass der Text automatisch mit dem Firmennamen und dem Logo verknüpft wird.

Das Markendesign für Matrix Capital wiederholt die einzelnen Buchstaben des Logos auf den Visitenkarten und Briefumschlägen, sodass ein konzeptuelle Schnitzeljagd das Publikum immer wieder zurück zum Firmennamen führt. Typografisches Branding kann aber auch ganz simpel ausfallen: So wird dabei einfach die Schriftart aus dem Logo für jedweden Markentext eingesetzt.

3. Farben-Branding

Branding-Design kann auch erreicht werden, indem Farben aus dem Logo auf andere Markenelemente angewandt werden, darunter Speisekarten, Versandverpackungen oder digitale Visitenkarten. Wenn Farben durchgängig für Unternehmensbranding eingesetzt werden, wie bei dem Markendesign von Mini Alien, dann werden alle einzelnen Materialien miteinander in Verbindung gesetzt und sorgen so für einen hohen Wiedererkennungswert der Marke.

Branding-Beispiele mit Farben-Branding auf Plakaten und Verpackungen

4. Illustrations-Branding

Illustrationen bieten sich ebenfalls für ein Markendesign an. Viele Unternehmen bauen Ihr Logo auf einer Illustration auf, die auch alleine auf Markenmaterialien stehen kann. Eigens in Auftrag gegebene Illustrationen können Marketingmaterial einen besonderen Twist verleihen, sodass Leute selbst dann, wenn das Bild ohne Text auftaucht, dennoch die Marke dahinter (er-)kennen. Diese Branding-Technik bietet sich besonders für Aufkleber und die Rückseite von Visitenkarten an.

5. Layout- und Format-Branding

Branding beschränkt sich jedoch nicht nur auf Farben und Schriftarten. Selbst der Aufbau, das Format und die Maße von Visitenkarten, Postkarten oder Flyern können Ihre Markenidentität verstärken. Ob quadratisch, vertikal ausgerichtet oder in Ihrem ganz eigenen Formdesign, das Format und Layout Ihres Brandings und damit auch Ihrer Marketingmaterialien kann als Erweiterung Ihrer Marke dienen, um Menschen länger im Kopf zu bleiben.

Branding-Design entwickeln & anwenden – so geht‘s

Branding-Design muss gar nicht überwältigend sein. Der Prozess lässt sich in drei einfache Schritte gliedern.

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Markenidentität

Ihre Markenidentität ist das Fundament Ihres Branding-Designs. Beginnen Sie damit, Ihre Mission, Werte und Markenpersönlichkeit aufzuschreiben – wofür stehen Sie, und wie sollen Ihre Kunden von Ihnen denken? Dann beziehen Sie Ihre Zielgruppe mit ein. Ist diese eher jung und berufstätig und schätzt modernen Minimalismus? Oder sprechen Sie Familien an, die sich nach Wärme und Herzlichkeit sehnen? Indem Sie diese Elemente genauer definieren, stellen Sie sicher, dass sich jede Designentscheidung in Ihr Gesamtkonzept einpasst.

Knallige Postkarten mit einer klaren Markenidentität

Schritt 2: Wählen Sie Ihre visuellen Elemente

Sobald Sie wissen, wer und wie Ihre Marke ist, wird es Zeit zu entscheiden, wie Sie das zeigen möchten. Sie sollten dafür ein Logo erstellen, das Ihre Identität widerspiegelt, eine Farbpalette anwenden, die Ihre Stimmung und Werte vermittelt, und Schriftarten auswählen, die Ihrer Markenstimme entsprechen – ob professionell, verspielt oder irgendwo dazwischen. Bildsprache (wie Fotos oder Symbole) kann Ihre Geschichte weiter unterstützen und beeinflussen, wie die Kundschaft Ihre Marke wahrnimmt.

Visitenkarten in Rosa und Gelb mit auffälligen visuellen Merkmalen

Die visuellen Elemente Ihres Brandings sollten die Stimmung und Werte Ihres Unternehmens spiegeln.

Schritt 3: Wenden Sie Ihr Branding an

Jetzt wird es Zeit, Ihr Branding einzusetzen. Nutzen Sie Ihr Branding und die Branding-Elemente durchgängig und einheitlich auf allen Kanälen, besonders aber bei Visitenkarten-Design, Websites, Werbetechnik, Verpackungen, Merchandise und di­gi­ta­lem Mar­ke­ting. Wiederholungen sorgen für Markenbekanntheit, daher gilt: An je mehr Stellen Kundinnen und Kunden Ihr einheitliches Design sehen, umso stärker wirkt Ihre Marke nach.

So erwacht Ihr Branding-Design zum Leben

Ein Designer kann Ihr Branding-Design basierend auf Ihren Inspirationen und den von Ihnen bereitgestellten Details zur Markenidentität ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Denken Sie daran, all Ihre Design-Entscheidungen in einem Marken-Styleguide festzuhalten, um ein durchgängiges Branding auf allen Plattformen und Kanälen sicherzustellen.